Ich wünsche mir so sehr, dass alle stets das in dir sehen, was ich sehe. Nämlich, dass du unglaublich klug bist. Und warmherzig. Liebevoll, neugierig und wunderschön. Ich weiß nicht, ob das etwas ist, das jede Mutter über ihre Tochter sagt. So sollte es zumindest sein. Aber es ist auf jeden Fall das, was ich über dich denke. Vor allem wünsche ich mir aber, dass du das über dich selbst denken wirst. Wenn auch nicht an jedem einzelnen Tag, wenn auch nicht immer mit der selben Tiefe und Inbrunst, wie ich es von dir denke. Oh, wie sehr ich hoffe, dass du es dennoch spürst. Dass dich dieser Glaube begleitet. Dich nährt, wenn du zweifelst.

Manchmal gefällt es mir so gut, nicht zu wissen, wo ich hingehöre. Ich lasse mich treiben, komme irgendwo an, bleibe dort oder treibe einfach weiter. Ich lasse mich fallen und riskiere, nicht aufgefangen zu werden. Ich gebe mich dem Leben einfach so hin. Denke an diesen großartigen Anblick unserer Erde. Weit weg, vom Weltall aus. Du weißt, welches Bild ich meine, oder? Kannst du dir diese Stille vorstellen? Diese absolute Bewusstwerdung der Nichtigkeit unserer Probleme? Aber dann. Überall Stimmen. Immer wieder gleich.